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Diakonen- und Diakoninnentag

Der Diakonen- und Diakoninnentag ist ein beratendes landeskirchliches Gremium, das sich aus den 6 Berufsgruppen und den 2 Gemeinschaften im Diakonat sowie den ständigen Gästen zusammen setzt (siehe Organigramm). Die Beauftragung leitet sich vom Diakonenrecht §11 vom 22. Oktober 1995 ab. Das nach dem Gesetz bestehende Recht der Anhörung haben die Gemeinschaften dem Diakonen- und Diakoninnentag übertragen. Aus der Amtsverpflichtung für Diakone ergeben sich die grundsätzlichen Aufgaben und Herausforderungen zu denen der Diakonen- und Diakoninnentag Stellung nimmt, Positionspapiere erarbeitet und sich für eine zukunftsfähige Ausgestaltung einsetzt.

Kontakt

Die Vorsitzenden

Ka_Eggert.jpg

Diakonin Katharina Eggert

Tel.: 07141/965-240

katharina.eggert@karlshoehe.de

 

 

(*Bild von Michael Fuchs)

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Diakon Kurt Klöpfer

Tel.: 0711/469089-13

kurt.kloepfer@elkw.de

 

 

 

Geschäftsstelle

Tel.: 0711 2149 445

Fax: 0711 219 9445

referat2.3@elk-wue.de

Downloads

Organigramm des Diakonen- und Diakoninnentags

Ordnung vom 22.07.2010 kann direkt bei den Vorsitzenden angefordert werden

Glossar (2016)

 

 

Archiv

Diakoninnen und Diakone gehören zum Herzschlag der Kirche

Landesbischof July bei der Delegierten- versammlung des Diakonentags Württemberg

Pressebericht zur Delegierten-       versammlung am 1.12.2014 in Stuttgart

„Diakoninnen und Diakone gehören zum Herzschlag der Kirche“, sagte Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July am Montag den Delegierten des Diakonen- und Diakoninnentages Württemberg (DTW). Er ermutigte die 75 Diakoninnen und Diakone aus allen diakonischen Arbeitsbereichen, sich für die Weiterentwicklung des Diakonats zu engagieren, „damit wir als Kirche kein Herzflimmern bekommen“. Denn, so hatte July zu Beginn der Versammlung ausgeführt, „als Kirche brauchen wir Diakoninnen und Diakone. Ihre Arbeit signalisiert der Gesellschaft: Wir sind eine Kirche, die bereit ist zur Hoffnung. Als Kirche geben wir diese Hoffnung weiter.“

Die Herausforderung durch den aktuellen Zustrom von Flüchtlingen sieht July als Herausforderung, sehr konkret Hoffnung weiterzugeben. Und darüber hinaus wiesen die Flüchtlinge die Gesellschaft auf Weihnachten hin: Christus selbst kam in einer Migrationsfamilie zur Welt und war schon bald nach seiner Geburt auf der Flucht. Jesus – ein Flüchtlingskind.

Die Fragen, die Diakoninnen und Diakone im Interview an den Landesbischof richteten, betrafen dann auch zuerst die Flüchtlingsarbeit: Ob denn zwei Stellen für die Flüchtlingsdiakonie nicht hoffnungslos zu wenig seien angesichts des Zustroms an Menschen nach Europa, wollten die Delegierten wissen. July führte dazu aus, dass die Herbstsynode vergangene Woche zusätzliche 2,15 Millionen Euro für die Flüchtlingsarbeit zur Verfügung gestellt hat. Aus vielen Kirchengemeinden und -bezirken sei darüber hinaus ein großes Engagement und eine Offenheit und Hilfsbereitschaft gegenüber den Flüchtlingen wahrzunehmen. Da seien die zwei Stellen für Flüchtlingsdiakonie als Teil der großen Bereitschaft zu sehen, mit der sich die evangelische Landeskirche den Herausforderungen stell. Und weder die Summe des Hilfsgeldes noch die beiden Stellen müssten dazu das letzte Wort gewesen sein.

Kirche ist auch im Jahr 2030 ein tragendes Netzwerk in der Gesellschaft

Die Delegierten, die rund 1.100 Menschen mit diakonischen Berufen in der Landeskirche vertreten, hatten weitere Fragen vorbereitet. Helga Benz-Roeder und Eberhard Schütz, die den Vorsitz des DTW gemeinsam wahrnehmen, forderten Bischof July heraus zu beschreiben, wie denn eine evangelische Landeskirche in Württemberg wohl im Jahr 2030 aussehen könnte. Der Bischof überraschte mit einer erstaunlich positiven Vision: Natürlich nehme die Traditionsbindung in der Gesellschaft ab, so July. Das sei ein Trend, der in allen Bereichen der Gesellschaft zu beobachten sei. Aber in der Kirche werde zunehmend deutlich, dass die Netzwerke, an denen gerade die Menschen im Diakonat aktiv mitwirken würden, sich immer mehr als unerwartet starkes Tragwerk unserer Gesellschaft erweisen. „Es ist für mich erstaunlich,“ so July, „dass immer wieder durchaus kirchenkritische und meist sehr kirchenferne Menschen aus Landesregierung und Verwaltung auf ihn zukämen und ihr Erstaunen darüber eingestehen, dass die kirchlich-diakonischen Netzwerke eine absolut unverzichtbare Rolle für ein Funktionieren der Gesellschaft einnehmen. „Diese Netzwerke, die Sie in Ihren diakonischen Aufgaben verstärken und weiterbauen, werden die Kirche im Jahr 2030 noch viel mehr bestimmen.“ Diakonie und Gemeindearbeit seien 2030 dann nicht mehr so getrennt wie 2014. Die Kirche werde dann wieder einheitlicher wahrgenommen als heute, führte er die „Vision 2030“ weiter. „Diakonie wird als Gottesdienst der Kirche im Alltag wahrnehmbar“, so July, und auch die Gottesdienste und die Liturgie würden bis 2030 offener für die diakonischen Aufgaben werden.

Neben dieser württembergischen Version eines „Leuchtfeuers“ kamen auch Fragen zur Sprache, die noch deutlich vor dem Jahr 2030 angegangen und gelöst werden sollten. „Ich war lange Zeit ein Freund der zentralen Anstellung für Menschen im Diakonat“, bekannte July, „aber ich habe auch verstanden, dass wir im System der berufsbiografischen Entwicklung des Berufsstandes eine größere Vielfalt an Trägern und Anstellungsmöglichkeiten brauchen.“ Die zentrale Anstellung könne, wenn überhaupt, nur ein Teil der Lösung sein, die die Kirche für den gesamten Berufsstand im Diakonat suchen und finden müsse.

Pfarramt und Diakonat sind und bleiben verschiedene Ämter der Kirche

July machte darüber hinaus auch sehr deutlich, dass Diakonat nicht als eine Art Vorstufe zum Pfarramt zu verstehen sei, und erteilte der Idee eine Absage, einige der vielen unbesetzten Pfarrstellen auch nur vorübergehend durch Diakoninnen oder Diakone versorgen zu lassen. Selbst wenn es, was er durchaus sinnvoll fände, gelingen würde, Diakonatsausbildung und Pfarrausbildung in Teilen gemeinsam durchzuführen, so blieben doch die kirchlichen Ämter des Diakonat und des Pfarramts deutlich verschieden. Abschließend ermutigte der Landesbischof den ganzen Berufsstand ausdrücklich, auch weiterhin in aller Deutlichkeit und Loyalität zu kommunizieren, was für eine Weiterentwicklung des Diakonats in der Landeskirche nötig wäre.

Matthias Hiller

Pressebericht zur Delegiertenversammlung des Diakonen- und Diakoninnentags vom 28. November 2013

Stuttgart | Am Sitz des Evangelischen Oberkirchenrats tagten am 28.11.2013 die Delegierten des „Diakonen- und Diakoninnentags“ der Evangelischen Landeskirche, zu dem Diakonin Helga Benz-Roeder und Diakon Eberhard Schütz eingeladen haben. „Mut zum Wandel“ lautete das Thema. Über 1000 Diakoninnen und Diakone, die in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg arbeiten, sind im Diakonentag vertreten. Seitens der Landeskirche gab Oberkirchenrat Werner Baur bekannt, dass 2014 ein „Kompetenzzentrum Diakonat“ auf dem Campus der Evangelischen Hochschule und Stiftung Karlshöhe in Ludwigsburg eingerichtet werden wird. Als Leiter dieses Zentrums wird Kirchenrat Joachim L. Beck, früherer Direktor der Evangelischen Akademie Bad Boll, berufen. Den Vorsitzenden des Diakonen- und Diakoninnentags wurde das Diakonenkreuz des Verbandes Evangelischer Diakonenschaften in Deutschland (VEDD) für ihre besonderen Verdienste verliehen.  weiterlesen

Diakonats-Glossar an Bischof July übergeben

Stuttgart | Im Rahmen des jährlich statt- findenden Austauschs mit Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July übergaben die beiden Vorsitzenden des Diakonen- und Diakoninnentags Helga Benz-Roeder und Eberhard Schütz das neu erarbeitete Glossar zu Begriffen rund um den Diakonat. Erfreut und interessiert nahm der Landesbischof dieses Glossar entgegen. In diesem Wörterbuch werden 18 zentrale Begriffe „Amt“ bis „Zugangsvoraussetzungen“ klar umrissen dargestellt. Weiter bietet es ein Organigramm, stellt die Berufsgruppen und Gemeinschaften im Diakonenamt vor. Das Glossar will die Sprachfähigkeit bezüglich des Diakon-Seins im 21. Jahrhundert stärken und so einen Beitrag zur künftigen Ausgestaltung des Diakonenamts leisten. Neben dem thematischen Austausch mit Landesbischof Dr. h.c. July und der Direktorin des Evang. Oberkirchenrats, Margit Rupp pflegen die Vorsitzenden Kontakte zum Sonderausschuss Diakonat, zu den landeskirchlichen Werken und Einrichtungen, dem Diakonischen Werk in Württemberg, den Ausbildungsstätten und den Gemeinschaften. „Hier sind wir als Vertreter des Diakonentags Botschafter“ die die Anliegen der Diakoninnen und Diakone in der württembergischen Landeskirche zwischen Institutionen wie der Kirchenleitung, dem Diakonischen Werk Württemberg, dem Pfarrverein und dem Medienhaus vermitteln, so Benz-Roeder. Der Diakonen- und Diakoninnentag ist ein beratendes landeskirchliches Gremium. In ihm sind sechs Berufsgruppen und vier Gemeinschaften im Diakonenamt vertreten. Der Diakonen- und Diakoninnentag erarbeitet Positionspapiere zu aktuellen Themen und deren Bezug zum Diakonat und setzt sich für eine zukunfts- fähige Ausgestaltung des Diakonenamts ein. Weitere Informationen zum Diakonat finden sich im Dienstleistungsportal der Evang. Landeskirche in Württemberg unter www.service.elk-wue.de/oberkirchenrat/kirche-und-bildung/diakonat.html

Württembergischer Diakonentag berät über Zukunft des Diakonenamtes

Stuttgart | Zu Beratungen über die Zukunft des Diakonenamts trat die Delegiertenversammlung des Diakonen- und Diakoninnentags der Evang. Landeskirche in Württemberg zusammen. Aus gegebenem Anlass nahmen auch Martin Allmendinger, Vorsitzender des synodalen „Sonderausschusses Diakonat“ und weiteren Synodale an dieser Zusammenkunft teil. Nach Stuttgart eingeladen hatten die Diakone Helga Benz-Roeder und Eberhard Schütz als Vorsitzende des Diakonentags. Diese Einladung habe „eine kleine Völkerwanderung an Diakoninnen und Diakonen“ unterschiedlichster Profession ausgelöst, stellten die Vorsitzenden in ihrer Begrüßung fest. Mehr als 70 Delegierte aus sechs Berufsfeldern und vier Diakonengemeinschaften waren der Einladung auf den Oberkirchenrat gefolgt. Unter dem Generalthema „Zukunft des Diakonenamts“ bearbeiteten die Teilnehmenden in Kleingruppen mit den Landessynodalen sechs Fragestellungen. Besprochen wurde unter anderem, worin der unverwechselbare Beitrag zum Bau der Kirche durch dieses Amt bestehe, woran Diakone erkennbar seien und welche Strukturen und Rahmenbedingungen der Diakonat benötige. Der Vorstand befasst sich mit diesen Ergebnissen und bringt sie an unterschiedlichen Stellen in der Kirche ein. Im Rechenschafts- bericht der beiden Vorsitzenden stellten diese fest, dass der Diakonentag jetzt mit einer Stimme spreche, da alle Diakonengemeinschaften ihr Anhörungsrecht in der Synode auf an den Diakonentag übertragen haben. Benz-Roeder und Schütz präsentierten den Anwesenden das neu erarbeitete Glossar zum Diakonenamt. In diesem Wörterbuch werden 18 zentrale Begriffe von „Amt“ bis „Zugangsvoraussetzungen“ klar umrissen dargestellt. Es bietet ein Organigramm und stellt die Berufsgruppen und Diakonenverbände vor. Das Glossar will laut Vorstand eine Hilfestellung sein, sprachfähig zu werden und formulieren zu können, was es hier und heute bedeutet, als Diakonin oder Diakon tätig zu sein. Die Vorsitzenden appellierten an die anwesenden Synodalen, sich weiter dafür einzusetzen, dass das Diakonenamt zukunftsfähig aufgestellt und die Profilierung fortgeführt wird. Im Rückblick auf die letztjährige Arbeit des Vorstandes zeigten beide Vorsitzenden die vielfältigen und guten Gespräche in unterschiedlichen Bereichen auf. Neben dem thematischen Austausch mit Landesbischof Dr. h.c. July und der Direktorin des Evang. Oberkirchenrats, Frau Rupp, zum Thema Diakonat, bestehen Verbindungen zum Sonderausschuss Diakonat, zu den landeskirchlichen Werken und Einrichtungen, dem Diakonischen Werk in Württemberg, den Ausbildungsstätten und den Gemeinschaften. „Hier sind wir als Vertreter des Diakonen- und Diakoninnentags Botschafter“ die den Gesprächsfluss zwischen Institutionen wie der Kirchenleitung, dem Diakonischen Werk Württemberg, dem Evang. Jugendwerk in Württemberg, dem Pfarrverein und dem Medienhaus befördern, so Benz-Roeder. Der Diakonen- und Diakoninnentag in Württemberg vertritt mehr als 1.000 Diakoninnen und Diakone in sechs Berufsfeldern und vier Diakonengemeinschaften. Diakone sind in den Bereichen Gemeinde- und Jugendarbeit, Gesundheit, Alter und Pflege, Religionspädagogik, Soziale Dienste und in Sonderbereichen tätig. Organisiert sind sie in den vier Gemeinschaften „Gemeinschaft der Absolventinnen und Absolventen diakonisch-missionarischer Ausbildungsstätten (GAdmA) in Württemberg e.V“, dem Karlshöher Diakonieverband, dem Denkendorfer Verband und der Schwäbisch Haller Gemeinschaft. Diese Berufsgruppen und Verbände bilden gemeinsam den Diakonen- und Diakoninnentag der Evang. Landeskirche in Württemberg. Dieser wurde 2010 gegründet und befasst sich mit inhaltlichen Fragen rund um das Diakonenamt in der Württembergischen Landeskirche.

Download: Glossar

Weitere Informationen zum Diakonat finden sich im Dienstleistungsportal der Evangelischen Landeskirche in Württemberg unter https://www.service.elk-wue.de/oberkirchenrat/kirche-und-bildung/diakonat.html

Tageslosung
Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr lebet.
Amos 5,14
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